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		<title>Eiltslive</title>
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		<description>Jörg Eilts - EILTSLIVE.DE</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 08 Aug 2011 10:55:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Im Fußball muss man mit allem rechnen!</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/08/08/im-fussball-muss-man-mit-allem-rechnen-1/</link>
			<description>Der gemeine Fußballreporter beherrscht nicht nur das Einmaleins des Fußballs, sondern auch alle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der gemeine Fußballreporter beherrscht nicht nur das Einmaleins des Fußballs, sondern auch alle Grundrechenarten. Und er wendet sie gnadenlos an. Wie zum Beispiel in der letzten Saison, erinnern Sie sich: In jedem Spiel wurden wir penetrant mit Prozentzahlen belästigt. Bayern hatte beispielsweise in jedem Spiel 127 Prozent mehr Ballbesitz als der Gegner. Mindestens. Und auch in dieser Spielzeit müssen wir wieder mit allem rechnen -&nbsp;vorzugsweise mit Metern. </p>
<p class="bodytext">Mit dem Anpfiff zur neuen Saison gibt es in der medialen Aufbereitung der Bundesliga eine wegweisende Neuerung: Nein, nicht der langersehnte und sinnvolle Chip im Ball feiert seinen Einstand, sondern die virtuelle Fußfessel. Jeder Fußballer ist an den Schrittzähler gelegt, wird Schritt auf Tritt verfolgt. Ja, die Wege des Herrn Fußballers sind ergründlich. Die Zeit der Standfußballer, der Stehgeiger und der Michael Ballacks sind endgültig passe. </p>
<p class="bodytext">Big brother is watching Fußball. Im Auftaktmatch Dortmund gegen Hamburg wurde bereits das ganze Aus-Maß flächendeckend deutlich. Während die Spieler sich die Lunge aus dem Hals rannten, gingen die Reporter von ARD und Sky am Zoll-Stock, analysierten alle Laufweg-Grafiken und hatten sofort die Gründe für den BVB-Sieg ohne Gewähr bei Fuß: Die Borussen sind zehn Kilometer mehr gerannt als der gemeinhin trabende HSVler. Früher musste man Ball und Gegner laufen lassen, heute ist der moderne Profi angehalten … äh … verpflichtet innerhalb der 90 Minuten jeden Grashalm mindestens einmal persönlich zu begrüßen. Rennen ist in der Bundesliga das neue Band-Maß aller Dinge. Ich höre schon wie die Fassbender-Erben jubilieren: „Den Ochs und Götze in seinem Lauf hält weder Foul noch rote Karte auf.&quot; Das Fußballstadion verkommt zum Laufstall. Und wir dürfen gespannt sein, was nächstes Jahr kommt – vielleicht Bruch-Rechnen nach Blutgrätschen?</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 10:55:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Von EinsLive zu EiltsLive</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/04/24/von-einslive-zu-eiltslive/</link>
			<description>Es ist schon merkwürdig in seiner eigenen Vergangenheit zu stöbern. Hin und wieder kann ich aber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist schon merkwürdig in seiner eigenen Vergangenheit zu stöbern. Hin und wieder kann ich aber nicht anders und krame alte Texte und Audiobeiträge hervor. Zeugnisse meiner frühen Schaffensperiode. Ich gehöre praktisch zur 1. Generation von EinsLive-Machern. Angefangen hat alles 1995 mit einem Auftritt beim Poptrain. Damals schickte die junge Welle des WDR einen Zug durch den Sektor, ließ Musiker und Comedians auf den Bahnhöfen auftreten und sendete das Ganze live. Da dieser Radiozug am 31.08.1995 in meiner alten Heimatstadt Hagen einfahren sollte, rief mich irgendwann ein Redakteur von EinsLive an und meinte: „Hey, Du machst doch Kabarett - willst Du nicht mit Deiner Gruppe für uns auftreten?&quot; Da man so viele Chancen im Leben nicht bekommt, sagte ich spontan zu. Blöd war nur, dass Frank, mein Schattenboxer-Kollege, gerade beruflich unterwegs war und ich den Auftritt alleine bestreiten musste. </p>
<p class="bodytext">Wagemutig machte ich mich dennoch ans Werk. Schnell einigten wir uns auf die beiden Nummern, die ich spielen sollte: eine aus unserem Programm zum Thema Drogen und dazu sollte ich noch eine eigens für den Auftritt zu schreibende Kinovorschau machen, die unsere Polit-Darsteller wie Rudolf Scharping oder Helmut Kohl filmreif durch den Kakao ziehen sollte. Hartmut, der Redakteur, und ich waren uns sicher, dass die Nummer ankommen wird. Doch auf dem Poptrain erlebte ich mein persönliches Waterloo. Ich ging raus, trat vor eine Meute von Teenagern und merkte schnell, dass wir für meine politischen Witze genau am richtigen Ort waren, denn die Kids verstanden nur Bahnhof. Leere Augen starrten mich an. Ich starb - ganz langsam, wie Bruce Willis. Nur mit Mühe und Not brachte ich die Nummer über die Rampe und dachte anschließend: „Na super, da haste Dich ja schön auf`s Abstellgleis gespielt!&quot; Obwohl die zweite Nummer besser funktionierte und bei den Teenagern richtig gut ankam, war ich mir sicher, dass meine imaginäre Radiokarriere kaum angefangen auch schon wieder zu Ende war.</p>
<p class="bodytext">Fortsetzung folgt.</p>
<p class="bodytext">(P.S.: In der MP3-Box findet Ihr hier Nummern aus meiner Anfangszeit bei EinsLive. Los geht es mit ein paar Oster-Comedys.)</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 13:55:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>ERLESENES: Cormac McCarthy, Die Straße</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/03/22/erlesenes-cormac-mccarthy-die-strasse/</link>
			<description>Es gibt schon richtig gute Bücher. Dazu gehört auch zweifelsfrei das 2007 mit dem Pulitzer Preis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es gibt schon richtig gute Bücher. Dazu gehört auch zweifelsfrei das 2007 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Werk von Cormac McCarthy. Die düstere Endzeitstory packt einen sofort wie Treibsand und lässt einen auch nicht los, wenn man das Buch schon längst wieder zur Seite gelegt hat. </p>
<p class="bodytext">„Die Straße&quot; erzählt die Geschichte von einem verbrannten Amerika, das in Schutt und Asche liegt. Nur noch wenige Menschen sind am Leben - mehr oder weniger. Darunter auch ein Vater und sein Sohn, die nach dem Freitod der Mutter sich jetzt alleine durchschlagen müssen. Sie wollen zur Küste, auch wenn sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Es ist kalt, sie haben Hunger. Dazu kommt die ständige Angst von marodierenden Kannibalen und Sklavenhaltern entdeckt und aufgegriffen zu werden. Und obwohl sie tagtäglich mit den Widrigkeiten des Überlebens kämpfen müssen, versuchen sie sich etwas zu bewahren: Das Feuer der Menschlichkeit.</p>
<p class="bodytext">Das düstere Szenario mag vielleicht den einen oder anderen vom Kauf des Buches abschrecken, aber ich kann es nur wärmstens empfehlen. Der herzzereißende Umgang von Vater und Sohn ist so voller Liebe, dass die Weltuntergangsstimmung, die natürlich allgegenwärtig ist, nicht wirklich beim Lesen aufkommen will. Man will an das Gute glauben, selbst wenn man schon längst begriffen hat, dass es gar kein Happy end geben kann.</p>
<p class="bodytext">Und dennoch schafft es dieser wunderbare Autor, Cormac McCarthy, den Leser auf seine Odysse mitzunehmen ohne ihn hoffnungslos zurückzulassen. Es ist zum Weinen schön, ohne kitschig zu sein. Ein wahres Meisterwerk. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 17:44:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Guttenberg: Ich habe fettig!</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/03/03/guttenberg-ich-habe-fettig/</link>
			<description>Pommadig stand er bei seiner letzten PK am schwarzen Rednerpult, weinerte auf die böse-böse Presse,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Pommadig stand er bei seiner letzten PK am schwarzen Rednerpult, weinerte auf die böse-böse Presse, opfterte rum und zog schließlich federnden Schrittes von und zu Dannen. Dabei hatter der feine Herr „ohne Fehl und Adel&quot; noch Glück gehabt. Dieser Tage wird anderswo die herrschende Klasse nicht aus dem Amt geschrieben, sondern gebombt. Und seine Konten hat man auch noch nicht eingefroren, oder? </p>
<p class="bodytext">Nach zwei Wochen Schmierentheater ist jetzt endlich Schluss - nicht nur mit den Doktorspielchen. Die Flasche ist leer, der Baron zieht sich zurück in seine Gemächer. Doch was erlaube Volk?&nbsp;Es winselt nach seinem Front-mann, seinem Hero, dem einzigen Politiker mit Bravostarschnitt-Format. </p>
<p class="bodytext">Und was &quot;volkt&quot; muss ja nicht Politik sein. Es gibt so viele Schlachtfelder, wo man einen richtig kernerigen Typ, der „3-Wetter-Taft&quot; ist, gut gebrauchen kann. Nehmen wir z.B. die dümpelnde Samstagabendunterhaltung: Wetten, dass er ein kleidsamer Nachfolger von Thomas Gottschalk wäre. Und anders als das alte Goldbärchen würde unser Dr. a.D. bestimmt nicht auf einen Bleistift-leckenden Betrüger hereinfallen - damit kennt er sich aus. </p>
<p class="bodytext">Passend wäre natürlich auch ein Job in der Modewelt, der Prolet-a-Porter. Des Barons neue Kleider. Gemeinsam mit seiner „Guttin&quot; Steffi könnte er ein eigenes Modelabel gründen: „Guttschi&quot;. Oder er könnte ein Musical über sein Leben schreiben ... äh ... lassen. Titel: Hinterm Hindukusch gehts weiter.</p>
<p class="bodytext">.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 10:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>KOTZ-TEN DER EKLIGSTEN DSCHUNGELPRÜFUNGEN</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/01/19/kotz-ten-der-ekligsten-dschungelpruefungen/</link>
			<description>Kommen wir noch mal zum Guantanamo von RTL, dem Dschungelcamp und seinen Ekelprüfungen: Wenn man...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kommen wir noch mal zum Guantanamo von RTL, dem Dschungelcamp und seinen Ekelprüfungen: Wenn man sich schon als Promi mit „Peter Zwegat-Gedächtnis-Status&quot; unbedingt den Herpes an die Backe holen will, braucht man doch nicht nach Australien reisen. Dafür genügt der Gang zur Imbißbude um die Ecke oder der Besuch einer <i>stink</i>normalen Schultoilette - vom duschen in einer Mehrzweckturnhalle ganz zu schweigen. Auch in Deutschland haben wir Ekelerreger satt - nicht umsonst heißt es auch „Made in Germany&quot;. Darum gibt es jetzt hier die ultimative Kotz-Ten der ekligsten Prüfungen: </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Platz 10 - Josef Blatter die Hand schütteln und dabei freundlich Lächeln. </p>
<p class="bodytext">Platz 9 - Bei KIK einkaufen.</p>
<p class="bodytext">Platz 8 - Mit Liliana Matthäus verheiratet sein - wahlweise auch mit Lodda.</p>
<p class="bodytext">Platz 7 - Ein Konzertbesuch beim Wendler.</p>
<p class="bodytext">Platz 6 - Jury-Mitglied bei DSDS sein.</p>
<p class="bodytext">Platz 5 - Daniela Katzenberger toll finden.</p>
<p class="bodytext">Platz 4 - In einem katholischen Jugendheim aufwachsen.</p>
<p class="bodytext">Platz 3 - Vier Jahre Koalition mit Guido Westerwelle.</p>
<p class="bodytext">Platz 2 - Am Ende der Saison Borussia Dortmund die Meisterschale überreichen.</p>
<p class="bodytext">Platz 1 - Morgens in den Spiegel schauen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ich bin ein Vollidiot - lasst mich hier drin!</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2011/01/16/ich-bin-ein-vollidiot-lasst-mich-hier-drin-1/</link>
			<description>Das Dschungelcamp hat wieder seine Quotentore geöffnet und die Kakerlaken fliegen tief, also...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Dschungelcamp hat wieder seine Quotentore geöffnet und die Kakerlaken fliegen tief, also abgehalfterte XY-Promis, die man schon längst getrost vergessen glaubte. Freudig erregt wie auf einem Kindergeburtstag der Klötzchenaufbauschule robben sie mit ihrem ramponierten Image und den aufgepumpten Triple-D-Busen wohlbehütet durch die präparierte Botanik und lassen unzählige Ekelprüfungen über sich ergehen, während nicht allzu fern in Brisbane und Umgebung den Menschen das Wasser bis zum Hals steht. Ja, das ist mal richtig EKELHAFT! </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 11:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EINE KURZE RüCKSCHAU - MEINE HIGHLIGHTS 2010 </title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2010/12/28/eine-kurze-rueckschau-highlights-2010/</link>
			<description>Bücher: Kind 44 von Tom Rob Smith
Film: Inception mit Leonardo di Caprio und Wenn Liebe so einfach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bücher:</b> Kind 44 von Tom Rob Smith</p>
<p class="bodytext"><b>Film:</b> Inception mit Leonardo di Caprio und Wenn Liebe so einfach wäre mit Meryl Streep</p>
<p class="bodytext"><b>Fernsehen:</b> Ina`s Nacht (same procedure as every year) </p>
<p class="bodytext"><b>CD:</b> Black Horse von Nickelback (Ich weiß, das Album stammt aus dem Jahr 2008, aber ich habe es erst dieses Jahr für mich entdeckt.) </p>
<p class="bodytext"><b>Song:</b> This afternoon von Nickelback </p>
<p class="bodytext"><b>Konzert:</b> Fanta 4 in Oberhausen</p>
<p class="bodytext"><b>Sport:</b> 4:0 Sieg in Köln - und ich war live dabei</p>
<p class="bodytext"><b>Glück:</b> 3,50 € im Rubbellos-Adventskalender</p>
<p class="bodytext"><b>Lieblingswort:</b> Brückentechnologie (Schöner kann man eine Volksverdummung nicht umschreiben!) </p>
<p class="bodytext"><b>Auszeichnung:</b> 2-facher SpotCharts-Gewinner (Juli und August)</p>
<p class="bodytext"><b>Beruf:</b> Dreharbeiten mit dem bekannten Schauspieler Herbert Knaup im Planet Nippes-Studio in Köln (Coole Sache, wenn so ein Profi deine Texte mit Leben füllt.) </p>
<p class="bodytext">　</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 13:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Merry Christmas</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2010/12/23/merry-christmas/</link>
			<description>Ich wünsche allen Besuchern, Freunden und Bekannten eine schöne und friedliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich wünsche allen Besuchern, Freunden und Bekannten eine schöne und friedliche Weihnachtszeit!!!</p>
<p class="bodytext">Zur Einstimmung habe ich Ihnen ein paar Umfragen und Satiren zum Fest eingestellt. Viel Spaß!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 13:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ICH BIN EINE SCHIESSBUDE...</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2010/12/22/ich-bin-eine-schiessbude/</link>
			<description>...und das ist auch gut so. Siebenundvierzig Gegentore, wer hat die schon? Viele Vereine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">...und das ist auch gut so.&nbsp;Siebenundvierzig Gegentore, wer hat die schon? Viele Vereine brauchen für eine solche Bilanz mehr als siebzehn Fußballspiele, manche gar eine ganze Saison, wenn überhaupt. Grund genug für meine Borussia nicht nur die Contenance sondern auch gleich die Kontinuität zu bewahren. Trainer entlassen kann schließlich jeder. Und wenn man schon so einen&nbsp;talentierten Fohlenflüsterer an seiner Seitenlinie hat, dann hält man auch stur an ihm fest. Den Eberl in seinem Lauf hält weder Ochs noch Bonhof auf.</p>
<p class="bodytext">Es ist halt alles eine Frage des&nbsp;Systems. Und daran hält der Trainer sechzehn Spieltage lang&nbsp;stur fest. Genau wie an manchen Spielern - zumindest bis Schicht im Schachten is.&nbsp;Aber was will man auch machen, wenn man so viele Verletzte&nbsp;hat, die praktisch allesamt fast ausnahmlos schon seit Jahren erfahrene, unersetzbare Stammspieler sind&nbsp;wie Dorda, Jaures oder&nbsp;Jantschke? Bei so viel Pech darf man schon mal auf die Trainerdrüse drücken.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aber es ist ja auch nicht so, dass der Trainer seine Ausfälle nur bejammert. Nein, er sorgt auch noch selbst für welche. Da wird schon mal ein argentinischer Stier, der sich in der Arena nicht ordentlich benommen hat, bei den Hörnern gepackt und&nbsp;zur Schlachtbank geführt. Ja, mit Erziehung kennt sich der Trainer aus.&nbsp;Nicht umsonst&nbsp;nennt man ihn auch nur noch liebevoll die Katharina Saalfrank des deutschen Fußballs. Denn genau wie die große Kinderbändigerin von RTL setzt auch Michael Frontzeck auf niederrheinische Disziplin. Und wenn ein Spieler nicht artig ist, sich z.B. mal seine eigene Meinung bildet und auch noch kundtut, wird er kurzerhand auf die Stille Treppe gesetzt, also auf die Tribüne. Ja, Wahrheit muss wehtun. Auch wenn das dem Verein womöglich das Weiterkommen im DFB-Pokal und damit verbunden eine Million Euro gekostet hat - aber die macht schließlich den Königs auch nicht mehr fett. </p>
<p class="bodytext">Noch ist Borussia nicht verloren. Die Saison ist erst zu Ende, wenn Bayern Meister ist. Jeder hat sein Päckchen selbst zur Post zu bringen. Und Fußball ist ein Phrasenschwein. In Gladbach stellt man sich in der Winterpause neu auf und wartet nicht nur auf`s Christkind, sondern auch auf den Messias, also Dante. Alles wird gut. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 14:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Erlesenes: E-Mail an alle von Matt Beaumont</title>
			<link>http://eiltslive.de/rss/datum/2010/11/28/erlesenes-e-mail-an-alle-von-matt-beaumont/</link>
			<description>Gleich vorweg: Das Buch ist ein abosluter Kracher - ein Frontalangriff auf das Zwerchfell. Im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gleich vorweg: Das Buch ist ein abosluter Kracher - ein Frontalangriff auf das Zwerchfell. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Londoner Werbeagentur Miller Shanks, die vor dem größten Pitch ihrer Geschchte steht: der Werbeetat von Coca Cola soll an Land gezogen werden. Doch was zunächst als große Chance für die Top 20-Agentur scheint, entpuppt sich als ideale Spielwiese für einen Haufen Egozentriker und Intriganten, die ihre ganze Kreativität für das Knüpfen von Seilschaften und internen Positionskämpfchen verbrauchen und ansonsten mehr heiße Luft als geniale Ideen produzieren.</p>
<p class="bodytext">Der Roman verzichtet auf einen Erzähler, er besteht einzig aus einer chronoligischen Abfolge des E-Mailverkehrs der gesamten Belegschaft inclusive Chef. Dabei mischt sich z.B. auch immer wieder ein finnischer Kollege ein, der aufgrund eines technischen Problems unabsichtlich Mails aus London erhält und sich aufgefordert fühlt, die Engländer mit finnischer Kreativität beim Cola-Pitch zu bombadieren. Es entspinnt sich von Beginn an ein herrlich absurder Talk zwischen und gegen allen Beteiligten, der mitunter brüllend komisch ist. Und eines ist gewiss: Miller Shanks ist überall.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 12:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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